Julia Lezhneva

Dienstag • 14.04.2020 • 20:00 Uhr

Elbphilharmonie, Großer Saal

Julia Lezhneva, Sopran
Concerto Köln

Julia LezhnevaVokales Feuerwerk

J.G. Graun Sinfonie für Streicher und B.c. B-Dur (Mennicke 83 / Henzel A:Xii:27)
Porpora "In caelo stele clare fulgescant" Motette für Sopran, Streicher und B.c. A-Dur
C.H. Graun Konzert für Flöte Streicher und B.c. E-Moll
"Senza di te mio bene" – Aria der Volumina aus "Coriolano"
"No, no, di Libia fra l'arene" – Arie de Silla aus "Silla" WV B:I:27
Vivaldi Ouvertüre aus "L'Olimpiade" RV 725
"Zeffiretti, che sussurrate" Arie der Ippolita aus "Ercole sul Termodonte" RV 749.21
Konzert für Streicher und B.c. c-Moll RV 120
Händel "Un pensiero nemico di pace" – Arie de Bellezza aus "Il Trionfo del Tempo e del Disiganno" HWV 46a
"Brilla nell'alma" Aria der Rossane aus "Alessandro" HWV 21

„Als eine wahre Entdeckungsreise“ berschreibt Julia Lezhneva ihre Beschäftigung mit den Opern des Potsdamer Komponisten Carl Heinrich Graun: 2017 stieg sie dafür tief in die Archive der Berliner Staatsbibliothek, die sich als echte Schatzkammer für die Barockspezialistin mit dem strahlenden Sopran erwiesen und in ihrem jüngsten CD-Projekt mit Welt-Ersteinspielungen mündeten. Auch vor zwei Jahren schon an ihrer Seite: die versierten Musiker von Concerto Köln. „Locker, behände, wie aus dem Ärmel schüttelt sie eine Koloratur nach der anderen, zündet vokale Feuerwerke und bleibt dabei immer fokussiert. Die Töne reihen sich aneinander wie Perlen an einer unsichtbaren Kette“, ließ der Bayerische Rundfunk daraufhin mit unverhohlener Euphorie verlauten. Zu ihrem ProArte-Debüt ergänzt Julia Lezhneva ihre liebsten Graun-Arien nun um weitere erlesene Gesangsstücke von seinen Zeitgenossen Händel, Vivaldi und Porpora sowie seines älteren Bruders Johann Gottlieb Graun.

Zum Reinhören

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