Geschichte der Konzertdirektion

Die Gründung der Konzertdirektion Goette reicht zurück zum Anfang der 1930er Jahre, als sich Dr. Rudolf Goette, der mehrere Jahre für die Konzertdirektion Johann August Böhme gearbeitet hatte, selbständig machte. Die Orchesterkonzerte der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette fanden anfangs nicht in der Laeiszhalle, sondern im alten Conventgarten an der Kaiser-Wilhelm-Straße statt, bis das Gebäude am 24. Juli 1943 den Bomben der Operation „Gomorrha“ zum Opfer fiel. In den 1950er Jahren prägten neben den großen Altmeistern wie David Oistrach ganz junge Talente das ProArte-Programm: So gastierte Friedrich Gulda als 21-jähriger in Hamburg, ebenso wie der junge Dietrich Fischer-Dieskau. Im Jahr 1988 übernahm Hans-Werner Funke die renommierte Konzertdirektion, in deren Geschäftsführung 2007 Christian Kuhnt eintrat. Seit September 2013 zeichnet Burkhard Glashoff für das abwechslungsreiche Programm verantwortlich und führt die Geschäfte.

Seit dem Verlust des Conventgartens verfügte die Musikstadt Hamburg mit der Laeiszhalle nur über einen einzigen großen Konzertsaal. Seit der Eröffnung der Elbphilharmonie im Jahr 2017 gibt es nun wieder zwei bespielbare Säle mit jeweils ca. 2.000 Plätzen. Die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette freut sich auf die Herausforderung, auch in der neuen Saison 2018-19 einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und Vielfalt des Programms von Laeiszhalle und Elbphilharmonie leisten zu dürfen!

Nach oben